Nationalpark Partner Schleswig-Holstein logo-nationalpark-partner

Watt sind Nationalpark-Partner?

Wir l(i)eben das Wattenmeer!

Liebe Gäste und Freunde des Nationalparks, wir Nationalpark-Partner laden Sie ein, unser einzigartiges Wattenmeer kennen zu lernen. Wir wahren seine Schönheit und tun Gutes für unsere Heimat. Und wir möchten sie Ihnen zeigen. Damit Sie sich rundum gut bei uns fühlen. mehr ...

NEU: ANGEBOTE UNSERER PARTNER

Multimar Wattforum

Erlebnisticket Multimar und Adler-Schiffe

Erlebnisticket

Besuchen Sie zuerst das Multimar Wattforum und entdecken Sie anschließend vom Schiff aus den Lebensraum Ihrer neuen Multimar-Bekanntschaften. Beobachten Sie die Seehunde auf ihren Liegeplätzen und erforschen Sie gemeinsam mit den Nationalpark-Mitarbeitern die Beute ihres Seetierfangs.

Ökologische Bildungsreisen

Starenschwärme „Sort Sol“

Starenschwärme „Sort Sol“

Ein ornithologisches Spektakel

Sie möchten einmal die riesigen Starenschwärme  „Sol sort“ erleben, wir führen Sie zu den Schlafplätzen, ohne zu stören...

Haus Peters

Ausstellungen zeitgenössischer Künstler

Ausstellungen zeitgenössischer Künstler

Ausstellungen zeitgenössischer Künstler, vorwiegend aus Norddeutschland, die oft in Ihren Kunstwerken einen direkten Bezug zur Landschaft des Nationalpark Wattenmeer haben.

Kaydeich 17-Hotel am Meer

Stille pur

Stille pur

Ruhe, Weite, Stille, Eins sein mit der Natur und mit sich selbst in komfortablem Ambiente und mit entspannten Vewöhnmomenten.

Brutgeschäft im Nationalpark beginnt

TÖNNING. Im Nationalpark Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer beginnt jetzt die Brutsaison: Fast 100.000 Paare Seeschwalben, Möwen, Wat- und andere Küstenvögel brüten auf den Salzwiesen, Stränden und Dünen an der schleswig-holsteinischen Nordseeküste. Große Kolonien gibt es auf den Vogelinseln Trischen und Norderoog, wo seltene Brand- und Küsten-, Fluss- und Zwergseeschwalben sowie Löffler, Eiderenten und andere Raritäten von Vogelwärtern der betreuenden Naturschutzverbände bewacht werden.

Viele Vögel brüten unauffällig. Badegästen, Spaziergängern oder Wassersportlern ist es meist gar nicht bewusst, dass sie ihnen zu nahe kommen und möglicherweise ihre Brut gefährden, weil viele Arten sich bei Annäherung von Menschen unauffällig vom Nest schleichen. Die wichtigsten Brutgebiete sind deshalb ausgeschildert oder durch Pfahlreihen gekennzeichnet und dürfen bis zum Ende der Jungenaufzucht Ende Juli nicht betreten werden. Hunde sind im Nationalpark immer an der Leine zu führen.

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Austernfischer, Fotograf: Martin Stock/LKN.SH

Der Grund für die strengen Schutzmaßnahmen: Jungvögel brauchen Ruhe, Sicherheit, ausreichende Ernährung und Schutz vor Kälte oder Hitze. Jedes Mal, wenn die Altvögel aufgescheucht werden - durch Wanderer, freilaufende Hunde oder Drachen am Himmel - wird der Bruterfolg weiter in Frage gestellt. Durch behutsames Verhalten können alle Besucher des Nationalparks dazu beitragen, dass diese Brutsaison erfolgreich wird.

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Seeregenpfeifer Fotograf: Rainer Schulz

Seit Beginn der 1990er Jahre haben die Bestände von zwei Dritteln der im Wattenmeer brütenden Küstenvögel abgenommen. Den stärksten Rückgang gab es beim Seeregenpfeifer, aber auch bekannte Arten wie Austernfischer oder Rotschenkel werden weniger. Häufigere Überflutungen, weniger Nahrung sowie eine Zunahme von Füchsen und anderen Beutegreifern werden dafür als wichtigste Ursachen gesehen. Die am stärksten besiedelten Brutgebiete liegen – wie überall auf der Welt – auf Inseln, weil sie für Raubsäuger nicht zugänglich sind.