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Neue Fotoausstellung zeigt Gesichter der dänisch-deutschen Wattenmeerregion von heute in historischem Stil Luca Berti stellt Werke im Multimar aus (Foto: Claußen LKN.SH)

Neue Fotoausstellung zeigt Gesichter der dänisch-deutschen Wattenmeerregion von heute in historischem Stil

Eine Fotodokumentation der besonderen Art des dänischen Künstlers Luca Berti wird derzeit im Nationalpark-Zentrum Multimar Wattforum gezeigt. Die Aufnahmen, die mit einer analogen Großformatkamera aufgenommen und per Hand entwickelt wurden, entstanden während mehrerer Radreisen des Fotografens durch Nordfriesland und Süddänemark. Im Fokus stehen Motive seiner Begegnungen mit Menschen entlang des Weges.

Die Bilder präsentieren sich im schwarz-weißen Fotodokumentationsstil des frühen 20. Jahrhunderts, der auf ästhetischem Realismus und historischem Bewusstsein basiert.

Ziel des Fotoprojekts, welches durch das Interreg-Projekt „KursKultur“ unterstützt wird, war es, die charakteristische Kultur der dänisch-deutschen Wattenmeerregion in den Jahren 2019 bis 2021 zu dokumentieren. Das Wattenmeer ist auf beiden Seite der Grenze als Nationalpark geschützt und als UNESCO-Weltnaturerbe ausgezeichnet. „Natur und Kultur sind in diesen Gebieten eng miteinander verzahnt und für das Landschaftsbild und die Einheimischen identitätsstiftend“, so Luca Berti. „Meine Fotografien zeigen, wie die Vergangenheit in den Menschen und in der Landschaft heute noch sichtbar ist.“

Luca Berti, der aus Florenz stammt und in Kopenhagen lebt, arbeitet seit über 10 Jahren gemeinsam mit nordischen und baltischen Museen an kulturgeschichtlichen und ethnografischen Projekten, woraus mehrere Ausstellungen und Bücher entstanden.

Seine aktuelle Fotoausstellung ist noch bis mindestens Anfang Oktober im Nationalpark-Zentrum im Raum „Multivision“ zu sehen und für Gäste der Ausstellung kostenfrei zugänglich.