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Neue Infoeinheiten zu Seehunden Neue Infoboxen zum Seehund (Foto: Essenberger Design)

Neue Infoeinheiten zu Seehunden

Infoeinheiten zu Seehunden, die Zweite: Nach einer ersten Auflage mit 13 Stück im vergangenen Jahr hat die Nationalparkverwaltung jetzt nachgelegt und weitere 14 solcher mobilen Boxen anfertigen lassen. Sie sind für weitere Informationseinrichtungen an der Nationalparkküste und darüber hinaus, zum Beispiel für das Ostsee Info-Center in Eckerförde, gedacht und werden jetzt nach und nach ausgeliefert.

Wo im Nationalpark Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer kann ich Meeressäuger beobachten? Wie verhalte ich mich richtig? Und was macht eigentlich ein/e Seehundjäger:in? Die interaktiven Infoboxen beantworten diese und viele andere Fragen zu Seehunden und Kegelrobben: zu ihrem Leben und zur Biologie, zum Schutz der Tiere sowie dazu, was konkret im Lande für diesen Schutz getan wird.

Dabei kommt den 50 Seehundjäger:innen, in einem Netzwerk mit der Nationalparkverwaltung, der Seehundstation Friedrichskoog (der einzigen vom Land Schleswig-Holstein autorisierten Aufzuchtstation) und den im Nationalpark tätigen Naturschutzverbänden, eine tragende Rolle zu. Sie können zum Beispiel sachkundig einschätzen, was mit einem sogenannten Heuler – also einem vermeintlich hilflosen Jungtier – zu geschehen hat.

Ein erster Schwung der mobilen Boxen wurde bereits im vergangenen Jahr unter anderem im Nationalpark-Zentrum Multimar Wattforum in Tönning und in etlichen Nationalpark-Häusern aufgestellt. Mit der zweiten, vom schleswig-holsteinischen Umweltministerium finanzierten Serie kommen jetzt weitere Standorte hinzu. Zusätzlich wurde eine englische Sprachversion erstellt, die auf allen neuen Geräten installiert ist und im Nachgang bei der ersten Serie nachgerüstet wird.