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Wattführungen wieder möglich Wattwanderungen sind unter besonden Bedingungen wieder möglich. (Foto: Wiedemann/LKN.SH)

Wattführungen wieder möglich

Watt- und Gästeführungen gehören zu den beliebtesten Ausflugsmöglichkeiten im Nationalpark Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer. Und zur Freude von Naturfreunden gibt es dafür nun grünes Licht:

Naturlebnisse dieser Art sind, unter entsprechenden Schutz- und Hygienemaßnahmen wegen des Coronavirus, in Schleswig-Holstein wieder möglich – und die ersten haben auch bereits stattgefunden.

„Gerade jetzt, wo Feriengäste wieder kommen dürfen und das Wetter nach draußen einlädt, ist die Nachfrage groß“, sagt Matthias Kundy von der Nationalparkverwaltung, und: „Unsere Nationalpark-Watt- und Gästeführerinnen und -führer, auch die Aktiven in den Naturschutzverbänden, stehen in den Startlöchern und sind vorbereitet.“ Das müssen sie auch sein, schließlich gibt es einiges zu beachten – gilt es doch, die Vorgaben der Landesregierung korrekt umzusetzen.

So braucht es bei allen Veranstaltungen ein (schriftlich fixiertes) Hygienekonzept, die Einhaltung der Abstandsregeln (Abstandsgebot 1,5 Meter) sowie eine umfassende Information der Gäste. Und: Die Kontaktdaten der Teilnehmenden müssen spätestens bei Beginn der Veranstaltung erhoben werden; es dürfen nur registrierte Personen an der Wattführung teilnehmen. Ein Anmeldesystem ist hilfreich, damit ein ungeregelter Zulauf vermieden wird und entsprechend der Schutzmaßnahmen geplant werden kann.

Zulässig sind Teilnehmerzahlen von bis zu 50 Personen, wenn die übrigen Bedingungen gemäß der Coronabekämpfungsverordnung eingehalten sind. „Wir empfehlen allerdings, es langsam angehen zu lassen und mit 10 bis maximal 15 Teilnehmenden ins Watt zu gehen“, so die derzeitige kommissarische Leiterin der Tönninger Behörde Kirsten Boley-Fleet. Schließlich sollten die Gäste bei den Veranstaltungen mit Abstand gute und hörbare Informationen bekommen und nicht dicht gedrängt um den Wattführer stehen. Für die eigenen Veranstaltungen der Nationalparkverwaltung, also die der Nationalpark-Rangerinnen und -Ranger mit Schwerpunkt des Nationalpark-Themenjahres “Unterwasserwelt“, sei aktuell ein Konzept in Arbeit, das auch an die Erfahrungen aus der Praxis und an die jeweiligen Schutz- und Hygieneregelungen immer wieder angepasst werden soll.