
ICE L rollender Botschafter für den NP Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer
Erster ICE L in Westerland (Sylt) auf den Namen „Nationalpark Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer.“ getauft • Jüngste ICE-Generation überzeugt mit stufenlosem Einstieg und hohem Fahrgastkomfort
Ute Plambeck, DB-Konzernbevollmächtigte für die Länder Hamburg und Schleswig-Holstein: „Die heutige Taufe steht symbolisch für die Verbindung von hohem Reisekomfort und Naturschutz. Das Wattenmeer ist Weltnaturerbe, ein einzigartiger Lebensraum für viele Tier- und Pflanzenarten und Sinnbild für unberührte Natur – und als Fahrtziel Natur-Gebiet künftig noch besser mit dem ICE L erreichbar. Unser neuester Zug bietet mit dem stufenlosen Einstieg, dem neuen Innendesign, viel Platz für Familien und verbessertem Mobilfunkempfang zahlreiche spürbare Verbesserungen für unsere Fahrgäste.“
Claus Ruhe Madsen, Minister für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus des Landes Schleswig-Holstein: „Von diesem neuen Zug profitieren nicht nur Sylt-Gäste, sondern auch die Urlauber in Büsum, Bad St. Peter-Ording und auf den anderen nordfriesischen Inseln. Die direkte Kurswagenanbindung des Fährhafens Dagebüll ist dadurch zwar weggefallen, doch dafür haben wir zwischen Niebüll und Dagebüll einen optimalen Pendelverkehr bestellt, so dass in Niebüll zu jedem ICE ein Anschlusszug nach Dagebüll bereitstehen wird.“
Am 1. Mai ist der reguläre Betrieb zwischen Westerland und Hamburg mit zwei Zugpaaren (Hin- und Rückfahrt) gestartet. Am 14. Juni wird es wieder die Direktverbindung Westerland–Berlin mit dem ICE L geben. Am 11. Juli folgt der Einsatz auf weiteren touristischen Verbindungen von Frankfurt (Main) über Gießen sowie von Köln über Münster nach Westerland.
- Das neue Innenraumdesign mit neuen Farben und Materialien sorgt zusammen mit den kürzeren Wagen im ICE L für ein angenehmes, wohnliches Raumgefühl. Hinzu kommt eine tageszeitabhängige Lichtsteuerung. Außerdem gibt es viel Platz für Gepäck.
- Die 562 Sitze des Zuges sind eine echte Neuentwicklung, bei der mehr als 1.600 Testpersonen involviert waren. Die Sitze verfügen an allen Plätzen über Steckdosen sowie bei den Reihensitzen über Klapptische und Tablethalter.
- Die Fensterscheiben des ICE L lassen Mobilfunksignale direkt und ohne Umwege über Repeater in das Wageninnere. Diese Technologie sorgt für deutlich verbesserten Mobilfunkempfang im Zug.
- Neue Reservierungsanzeigen mit farbigen LED-Leuchten informieren auf einen Blick über reservierte und freie Sitzplätze.
- Für Reisende im Rollstuhl bietet der ICE L zusätzlich zum stufenlosen Einstieg eine breitere Tür sowie elektrisch höhenverstellbare Tische an den Rollstuhlplätzen.
- Familienfreundlichkeit wird beim ICE L ebenfalls großgeschrieben. Mit 46 Plätzen bietet der Zug den größten Familienbereich in der gesamten ICE-Flotte. Hinzu kommen neun Plätze im Kleinkindabteil und damit so viele wie in keinem anderen ICE.
Über den Nationalpark Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer
Die Naturlandschaft Wattenmeer ist weltweit außergewöhnlich und einzigartig in ihrer Dynamik und Ursprünglichkeit, in ihrem Reichtum an Lebensräumen, Tieren und Pflanzen. Der Schutz der Natur und ihrer natürlichen Prozesse ist das zentrale Ziel des Nationalparks Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer. Hier gilt: Natur Natur sein lassen. Von Beginn an, seit 2001, ist der Nationalpark Mitglied in der von BUND, NABU, VCD und DB getragenen Kooperation Fahrtziel Natur und engagiert sich für Klimaschutz durch Verkehrsverlagerung. Die Nationalparkverwaltung und ihre Partner schaffen und unterstützen attraktive Angebote für Gäste, die die Region mit Bus, Bahn und Schiff umweltbewusst und klimafreundlich entdecken möchten.
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Umweltminister Tobias Goldschmidt eröffnet Ringelganstage auf Hallig Hooge
Umweltminister Tobias Goldschmidt: „Die Zehntausenden Ringelgänse auf den Halligen zu sehen, wie sie Ruhe und Nahrung vor ihrer Reise nach Sibirien finden, ist ein berührendes Naturschauspiel. Ich freue mich, zu den Ringelganstagen wieder viele Menschen auf die Halligen einzuladen, um das zu erleben. Denn wir schützen vor allem, was wir schätzen.“

Erstmalig Nachhaltigkeits-Guides qualifiziert
17 neue Guides erhalten Abschlusszertifikat von der Nationalparkverwaltung
Nachhaltiges Leben und Wirtschaften spielen in unserer Welt eine immer größere Rolle, auch in der Wattenmeerregion. Genau das kompetent und erlebnisreich an Interessierte zu vermitteln, ist das Vorhaben von 17 neuen Nachhaltigkeits-Guides. Sie absolvierten in den vergangenen 12 Monaten eine 90-stündige, grenzüberschreitende Qualifizierung in Deutschland und Dänemark. Jetzt erhielten sie in Breklum ihre Abschlusszertifikate.
Watt für eine Region!
Liegt Ihnen der Nationalpark zu Füßen und die Region am Herzen? Dann kommen Sie an Bord und werden Sie Nationalpark-Partner!
