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Aktuelle Pressemitteilungen
Staatssekretärin Katja Günther beim „Hallighopping“ (Foto: Silke Ahlborn / LKN.SH)
23. August 2023

Umweltstaatssekretärin Katja Günther beim Hallighopping im Biosphärenreservat Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer

Umweltstaatssekretärin Katja Günther hat heute an der neu konzipierten Schiffstour „Hallighopping“ der Nationalparkverwaltung Schleswig-holsteinisches Wattenmeer teilgenommen.

Auf dem Programm stand eine naturkundliche Schifffahrt ins Biosphärenreservat Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer und Halligen mit Besuchen auf den Halligen Gröde und Oland. Katja Günther informierte sich vor Ort über den besonderen Lebens- und Naturraum sowie über die Entwicklung des Biosphärenreservates, das erst im Juni um die Insel Pellworm erweitert wurde. 

Das Biosphärenreservat ist ein Naturparadies und ein weltweit einzigartiger Lebens- und Wirtschaftsraum. Die Halligen vor der schleswig-holsteinischen Westküste sind bei Mensch und Tier gleichermaßen beliebt. Millionen von Watt- und Wasservögeln rasten alljährlich im Wattenmeer und im Sommer suchen zahlreiche Touristinnen und Touristen dort nach Erholung. Auch im Küstenschutz sind die Halligen nicht wegzudenken, indem sie die Wellen brechen, bevor sie auf das Festland treffen. Die wenigen Menschen, die hier leben, trotzen den Naturgewalten und erhalten durch eine naturverträgliche Lebens- und Wirtschaftsweise diese einzigartige Landschaft. Diesem Engagement gilt mein Dank und mein Respekt“, sagte Umweltstaatssekretärin Katja Günther auf der Tour.

Auf der Überfahrt von Schlüttsiel nach Hallig Gröde wurde bei einem Seetierfang an Bord der MS Seeadler die Unterwasserwelt des Wattenmeeres erkundet und fachkundig erklärt. Anschließend führte Nationalpark-Ranger Martin Kühn über die Halligen Gröde und Oland und erläuterte das einzigartige Leben in der „Biosphäre Halligen“ mit den ganz besonderen Herausforderungen für die Menschen, die hier leben. Denn Halligen besitzen nur flache Sommerdeiche, bei hohen Wasserständen werden sie komplett überflutet. Die Häuser stehen deshalb auf Warften, aufgeschütteten Hügeln.

Umweltstaatssekretärin Günther informierte sich während der Tour auch über die Entwicklungszone des Biosphärenreservates, zu der bislang die fünf großen Halligen gezählt haben. Erst im Juni dieses Jahres wurde sie um die Insel Pellworm erweitert. Die Einbeziehung der Insel Pellworm erfolgte auf eigenen Wunsch. Die auf Pellworm lebenden und wirtschaftenden Menschen wollen ihren einzigartigen Lebensraum im Wattenmeer so erhalten und nachhaltig entwickeln, dass er für sie und kommende Generationen angesichts des Klimawandels sicher und lebenswert bleibt. Der partizipative und intensive Vorbereitungsprozess auf Pellworm wurde vom Land Schleswig-Holstein unterstützt und in diesem Jahr mit dem zweiten Preis des Nachhaltigkeitswettbewerbs des Landes ausgezeichnet.


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