Nationalpark Partner Schleswig-Holstein logo-nationalpark-partner

Watt sind Nationalpark-Partner?

Wir l(i)eben das Wattenmeer!

Liebe Gäste und Freunde des Nationalparks, wir Nationalpark-Partner laden Sie ein, unser einzigartiges Wattenmeer kennen zu lernen. Wir wahren seine Schönheit und tun Gutes für unsere Heimat. Und wir möchten sie Ihnen zeigen. Damit Sie sich rundum gut bei uns fühlen. mehr ...

NEU: ANGEBOTE UNSERER PARTNER

Roter Haubarg

Gaststube

Gaststube

Im Roten Haubarg ist es möglich, sich das Ja-Wort zu geben. Die Trauungen finden von Montag bis Samstag in der gemütlichen Hochstube oder im urigen Vierkant des Museums statt. An den Trauungen können bis zu 80 Personen teilnehmen. Weitere Informationen erhalten Sie bei uns. 

FeWo Deichgalerie

Mit Künstlern unter einem Reetdach

Mit Künstlern unter einem Reetdach

  • Schön & behaglich eingerichtete Wohnung für 2–3 Personen, ca. 55m²
  • Wohnzimmer mit Gaszentralheizung und Kaminofen
  • Wohnen, essen  und Bad im EG - TV und Radio (CD) vorhanden 

Blauer Pesel

Aktionstage im Café

Aktionstage im Café

An jedem Wochentag gibt es ein leckeres Getränk, mal mit und mal ohne Alkohol mal heiß und mal kalt und am Sonntag ab 16:00 Uhr jedes Stück Kuchen zum Aktionspreis!! Wir freuen uns auf Sie!

Alte Schule Westerhever

Sandiek - Sandskulpturen Workshops

Sandiek - Sandskulpturen

Workshops für Menschen von 6 bis 99 Jahren

Die Alte Schule hat ein neues, pädagogisch angeleitetes, natürliches und wetterfestes Angebot: den Bau von Skulpturen mit Sand und Wasser. Passend zu unserer Landschaft findet mit Konzentration, viel Spaß, sinnlicher Erfahrung und dem dreidimensionalen Vorstellungsvermögen

Brutgeschäft im Nationalpark beginnt

TÖNNING. Im Nationalpark Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer beginnt jetzt die Brutsaison: Fast 100.000 Paare Seeschwalben, Möwen, Wat- und andere Küstenvögel brüten auf den Salzwiesen, Stränden und Dünen an der schleswig-holsteinischen Nordseeküste. Große Kolonien gibt es auf den Vogelinseln Trischen und Norderoog, wo seltene Brand- und Küsten-, Fluss- und Zwergseeschwalben sowie Löffler, Eiderenten und andere Raritäten von Vogelwärtern der betreuenden Naturschutzverbände bewacht werden.

Viele Vögel brüten unauffällig. Badegästen, Spaziergängern oder Wassersportlern ist es meist gar nicht bewusst, dass sie ihnen zu nahe kommen und möglicherweise ihre Brut gefährden, weil viele Arten sich bei Annäherung von Menschen unauffällig vom Nest schleichen. Die wichtigsten Brutgebiete sind deshalb ausgeschildert oder durch Pfahlreihen gekennzeichnet und dürfen bis zum Ende der Jungenaufzucht Ende Juli nicht betreten werden. Hunde sind im Nationalpark immer an der Leine zu führen.

150408 Brutgeschft MStock1 kl

Austernfischer, Fotograf: Martin Stock/LKN.SH

Der Grund für die strengen Schutzmaßnahmen: Jungvögel brauchen Ruhe, Sicherheit, ausreichende Ernährung und Schutz vor Kälte oder Hitze. Jedes Mal, wenn die Altvögel aufgescheucht werden - durch Wanderer, freilaufende Hunde oder Drachen am Himmel - wird der Bruterfolg weiter in Frage gestellt. Durch behutsames Verhalten können alle Besucher des Nationalparks dazu beitragen, dass diese Brutsaison erfolgreich wird.

150408 Brutgeschft RSchulz kl

Seeregenpfeifer Fotograf: Rainer Schulz

Seit Beginn der 1990er Jahre haben die Bestände von zwei Dritteln der im Wattenmeer brütenden Küstenvögel abgenommen. Den stärksten Rückgang gab es beim Seeregenpfeifer, aber auch bekannte Arten wie Austernfischer oder Rotschenkel werden weniger. Häufigere Überflutungen, weniger Nahrung sowie eine Zunahme von Füchsen und anderen Beutegreifern werden dafür als wichtigste Ursachen gesehen. Die am stärksten besiedelten Brutgebiete liegen – wie überall auf der Welt – auf Inseln, weil sie für Raubsäuger nicht zugänglich sind.